Sushi-lecker gerollt

Meine Kinder wünschen sich Sushi. Selbstgemachte natürlich. Sie lieben es mittlerweile so sehr wie ich. Vor vielen Jahren wollte ich wissen, wie Sushi schmeckt, wagte mich aber noch nicht in eine Sushi-Bar, denn wer weiß, vielleicht schmeckte es mir ja gar nicht. Zu dieser Zeit bot die Volkshochschule einen Sushi-Kurs an. Ich meldete mich an und war sehr gespannt auf das, was kam. Was soll ich sagen-Sushi ist seit dem mein Lieblingsessen. Immer öfter ging ich dann in die Sushi-Bar, nahm natürlich Mann und Kinder mit, denn auch sie sollten in den Genuss kommen und sie lernten es genauso lieben, wie ich. Und heute musste eben mal wieder selbstgemachtes Sushi sein, die Zutaten dafür habe ich eigentlich immer im Haus, da ich meistens eingefrorenen Fisch dafür nehme.

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Zutaten ( für 4 gute Esser ):

400 g Sushi-Reis ( Milchreis geht auch )

470 g Wasser

45 ml Reisessig

1 TL Salz

1 EL Zucker

Den Reis gebt ihr in ein Sieb und wascht ihr unter fließendem Wasser, bis das abfließende Wasser klar ist. Lasst ihn nun abtropfen. Dann gebt ihr den Reis zusammen mit dem Wasser in einen Topf und lasst alles 10 Minuten quellen. Nun lasst ihr das Ganze ohne Deckel aufkochen, rührt gelegentlich um. Dann schaltet ihr den Herd auf kleinste Stufe und legt den Deckel auf und lasst den Reis für ca. 15 Minuten ausquellen, der Reis muss danach gar sein.

Nun nehmt ihr den Topf von der Kochstelle und nehmt den Deckel ab und legt ein Geschirrtuch drüber. So lasst ihr alles noch einmal 10 Minuten nachquellen.

In dieser Zeit vermengt ihr den Reisessig mit dem Salz und dem Zucker und verrührt alles so, bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben.

Nun spült ihr eine Schüssel mit kaltem Wasser aus , gebt den Reis hinein und deckt diese mit einem feuchten Geschirrtuch ab, 10 Minuten lang.

Im Anschluß lasst ihr die Reisessig- Mischung darüberträufeln und verteilt diese mit einem Holzspatel von rechts nach linkes und von oben nach unten. Bitte nicht rühren, um die Körner nicht zu quetschen. Diese Prozedur dauert ca. 10 Minuten. Danach deckt ihr die Schüssel wieder mit dem feuchten Geschirrtuch ab, damit der Reis auf Zimmertemperatur abkühlt, aber dabei nicht austrocknet.

Nun ist der Sushi-Reis ( auch gesäuerter Reis ) fertig.

Zutaten für die Sushirollen ( ihr könnt auch gerne andere Zutaten nehmen ):

140 g Lachsfilet ( ich hatte gefrorenes ) ( in schmale Streifen geschnitten, für Nigiri in größere Stückchen )

140 g Tunfischfilet ( auch hier hatte ich gefrorenen Fisch ) ( in schmale Streifen gechnitten, für Nigiri in größere Stückchen )

1    Tomate ( das Innere ausgehöhlt und das feste Fleisch in Streifen geschnitten )

1    Avocado ( vom Kern befreit, in Streifen geschnitten, mit Zitronensaft beträufelt )

2 Frühlingszwiebeln ( gewaschen und in feine Ringe geschnitten )

1/2 rote Paprika ( von Kernen befreit und in schmale Streifen geschnitten )

5 Noriblätter

Wasabipaste

1  Glas eingelegter Ingwer

Sojasauce

Sushimatte zum Aufrollen

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Und nun gehts ans Rollen !

Maki-Rollen:

Ihr legt euch ein Noriblatt auf die Sushimatte und bedeckt diese mit dem Gekochten reis, lasst ein wenig Platz an der langen Seite, die abgewandt ist von euch, damit dort das Algenblatt zusammenklebt. Um den klebrigen Reis gut zu verteilen, macht immer wieder eure Finger nass, dann gehts problemlos. Nun streicht ihr ein wenig von der Wasabipaste in die Mitte des Reise einmal quer rüber. Nehmt nicht zuviel, es könnte zu scharf werden. Darauf legt ihr auch längs eure Zutaten nach Wahl. Dann fangt ihr an zu Rollen mit Hilfe der Sushi-Matte und drückt dabei die Rolle immer gut fest. Am Ende befeuchtet ihr das freie Stückchen mit ein wenig Wasser und rollt komplett zusammen, dann klebts gut fest.

Um kleiner Makis herzustellen, nehmt ihr das halbe Blatt, allerdings passt dann nur Fisch hinein, zuviel Gemüse würde wieder heraus gepresst werden.

California-Rolls:

Dafür müsst ihr eure Sushi-Matte mit Frischhaltefolie bedecken, darauf kommt dann der Reis, ein wenig Wasabipaste, darauf das Nori-Blatt, dann das Gemüse und der Fisch. Nun rollt ihr genauso auf, allerdings ist nun der reis außen. Beim Rollen streut ihr noch ein wenig Sesam auf die Matte bzw. Frischhaltefolie und rollt alles darüber.

Nigiri:

Dafür formt ihr euch kleine Reisbällchen, die bekommen dann einen Klecks Wasabi und darauf, als Deckel sozusagen, ein schönes Stückchen vom Fisch.

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Bis zum Essen stellt ihr nun alles in den Kühlschrank, kurz vor dem Servieren schneidet ihr eure Rollen mit einem scharfen Messer, welches ihr immer wieder in Wasser taucht, in Scheiben und richtet alles auf einer Platte an.

Servieren könnt ihr das Ganze dann mit eingelegtem Ingwer, Sojasauce, Misosuppe und noch zusätzlichem Wasabi.

Lasst euch nicht abschrecken von soviel Text, wenn man es einmal selbst gemacht hat, ist es gar nicht so schwer, ihr werdet es sehen.

Viel Spaß, eure Birgit.

 

 

 

 

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