Roggenvollkorn-Kommissbrot… das Lieblingsbrot meines Liebsten

Immer wieder sonntags backe ich ein Brot für meinen Liebsten, das für die Woche gedacht ist. Ich habe schon viele Brote gebacken. Gerne probiere ich neue Rezepte aus, denn ich selbst finde es eintönig und auch ein bisschen langweilig, immer das Gleiche zu backen. Aber wenn es nach meinem Mann geht, darf es immer wieder das Vollkorn-Kommissbrot sein. Es bleibt lange frisch durch den hohen Anteil an Sauerteig und geschmacklich ist es einfach nur lecker. Also tue ich ihm den Gefallen und backe es. Die Idee zu diesem Rezept habe ich vom http://brotdoc.com/, allerdings habe ich es leicht abgeändert.

Sauerteig:( am Abend vorher ansetzen )

400 g Roggenvollkornmehl

400 g Wasser, lauwarm

80 g  Anstellgut aus dem Kühlschrank

4 g  Salz

Alles miteinander verrühren, abgedeckt bis zum nächsten morgen( 16-18 Stunden ) bei Raumtemperatur stehen lassen ( die Schüssel etwas größer wählen, denn der Sauerteig entwickelt sich nach oben ).

Hauptteig ( ergiebt ein Brot von ca. 1,4 kg ):

Sauerteig

450 g Roggenvollkornmehl

8  g Hefe, frisch

35  g Zuckerrübensirup

15  g Backmalz, inaktiv

15 g  Salz

295 g lauwarmes Wasser

Alles in eine Schüssel geben und in der Küchenmaschine mit dem K-Haken verrühren, ca. 5 Minuten erst auf min. dann bis Stufe 2 hochgehen. Der Teig ist sehr klebrig, aber das muss so. Ich habe heute das erste Mal den K-Haken statt des Knethakens genommen, ich finde, dieser verrührt den Teig besser, da dieser so weich ist.

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Dann deckt ihr die Schüssel ab und lasst den Teig für 30 Minuten ruhen.

Anschließend noch einmal kurz durchrühren und in eine gefettete Kastenform (meine hat 34 cm, Volumen ca. 2 l ) füllen. Das ist recht schwierig, da es eine klebrige Angelegenheit ist. Ich nehme dazu immer eine Teigkarte, die ich immer mal wieder unter Wasser halte. Dann lässt sich der Teig einigermaßen umfüllen. Nun streicht ihr noch alles glatt, ebenso mit einer nassen Teigkarte. Nun bestäubt ihr noch alles mit Roggenvollkornmehl und deckt die Form ab. Ich nehme dazu eine Duschhaube, wie man sie in Hotels bekommt, oder im Drogeriemarkt ( natürlich unbenutzt 😉 ) .

Vergesst nicht, den Backofen rechtzeitig vorzuheizen auf 250 ° C.

Jetzt darf das Brot noch gehen, bei mir waren es 2 Stunden, da es in unserer Küche nicht zu warm ist. Also immer mal wieder nachschauen, wie weit es schon ist. Wenn die Oberfläche schön aufgerissen erscheint durch das Mehl, dann ist die Zeit reif.

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Jetzt stellt ihr die Form in den vorgeheizten Ofen auf ein Gitter im unteren Drittel und backt es für 15 Minuten an. Nach dieser Zeit reduziert ihr die Temperatur auf 210 ° C und backt das Brot in ca. 60 Minuten zu Ende.

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Nehmt es nun aus der Form und lasst es auf einem Gitter gut auskühlen. Der Anschnitt sollte möglichst erst nach 24 Stunden erfolgen, allerdings schaffen wir diese Zeit auch nicht.

Lasst es euch schmecken, habt viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht lasst ihr mich ja daran teilhaben und kommentiert gerne.

Viele Grüße, eure Birgit.

 

 

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