Gulasch-wie bei Oma

Am Sonntag Abend gab es Gulasch bei uns, ganz klassisch, ohne viele Zutaten und großen Aufwand. Allerdings ist es kein Gericht, welches in kurzer Zeit zubereitet werden kann, es braucht seine Zeit. Aber was lange währt wird gut-oder so ähnlich. Aus diesem Grund bereite ich es immer schon am Tag vorher zu und koche es dann noch einmal auf, wenn wir es essen möchten. Vielleicht schmeckt und dieses Gulasch dadurch noch ein wenig besser, wer weiß 😉

Zutaten:

800 g Zwiebeln

50 g Schweineschmalz

5     Knoblauchzehen

4 EL Paprikapulver, süß

1  EL Paprikapulver, scharf

1  TL Kümmel, gemahlen

1  EL Majoran

1-2 EL Tomatenmark

1 EL   Balsamicoessig, weiß

200 ml Wasser

1 kg  Rindergulasch

100 ml Wasser

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden ( ich nehme dafür gerne meinen Mann in Anspruch, der macht das sehr gut, und mir tränen die Augen davon 😉 ). In einen großen Topf das Schweineschmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten, bis es gebräunt ist. Das dauert ein Weilchen, immer mal wieder umrühren. Dann kurz den Pürierstab in den Topf halten und leicht anpürieren. Dadurch zerkochen die Zwiebel schneller und die Sauce wird schön sämig, ganz ohne Mehl oder ähnliches.

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Nun die halbierten Knoblauchzehen, Das Paprikapulver ( süß, scharf ), den Kümmel, das Majoran, den Essig und das Tomatenmark in die Zwiebeln rühren und mit 200 ml Wasser aufgießen. Alles gut verrühren und bei geschlossenem Deckel 1/2 Stunde auf kleiner bis mittlerer Stufe köcheln lassen, damit die Gewürze sich schön entfalten können in der Sauce. Ab und zu bitte umrühren.

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Anschließend fügt ihr noch das Rindergulasch dazu, salzt und pfeffert ordentlich und gießt das Ganze mit 100 ml Wasser auf, es sollte das Fleisch noch gut zu sehen sein. Bitte nicht mehr Wasser, denn es bildet sich beim Kochen ausreichend Flüssigkeit und die Sauce soll ja schön dick sein am Schluss.

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Und nun braucht es seine Zeit, bis das Gulasch fertig ist. Ich lasse es dann immer 4 Stunden auf kleiner Stufe köcheln, schaue ab und zu mal nach, ob alles in Ordnung ist und genügend Flüssigkeit im Topf ist. Das ist auch schon alles. Gebt ihm die Zeit und alles wird gut.

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Im Anschluss, oder vor dem Servieren könnt ihr dann noch einmal alles abschmecken und die finale Würze geben, je nach eurem Geschmack. Ich mag es, wenn noch 1-2-EL Sauerrahm eingerührt werden. Das hab ich irgendwie von meiner Mama so übernommen. Aber das macht ihr so, wie es euch am besten schmeckt.

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Zu diesem Gulasch schmecken Salzkartoffeln sehr gut, aber auch Nudeln werden gerne gegessen oder auch einfach nur Brot.

Lasst es euch schmecken.

Viel Spaß beim Nachkochen, eure Birgit.

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